Metall-O-Ringe


Allgemeines

GFD-Metall-O-Ringe wurden als sichere Abdichtung von Gasen oder Flüssigkeiten entwickelt. Sie können selbst bei extremen Bedingungen eingesetzt werden. Diese statischen, metallischen Dichtelemente sind einsetzbar in Bereichen von Ultra-Hochvakuum und bis zu einem Druck von 6800 bar. Sie sind verwendbar bei Dauertemperaturen von -269°C bis +980°C und beständig gegen radioaktive Strahlung, Chloride, Korrosion und andere aggressive Einflüsse. Sie altern weder im Gebrauch, noch während der Lagerung.

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Konstruktion - Werkstoffe - Beschichtungen - Abmessungen

Metall-O-Ringe von GFD werden aus Metallrohren oder massivem Drahtmaterial hergestellt. Das Material wird zu Ringen oder anderen Figurationen geformt und zusammengeschweißt. Der O-Ring besteht aus rostfreiem Stahl oder anderen Legierungen. Er kann mit Silber, Kupfer, Indium, Nickel, Gold , Blei oder anderen Metallen galvanisiert oder mit Teflon*) beschichtet werden. Das Fließen des Beschichtungsmaterials verbessert die Abdichtung insbesondere unter hohem Druck und / oder Vakuum. Da die Zugfestigkeit und die Einfederung zum Teil durch die thermische Nachbehandlung bestimmt werden, bietet GFD eine Auswahl von Wärme-behandlungen gemäß Materialspezifikation oder nach Kundenangabe. Hohl- oder Massivdrahtringe können in Größen von 6,4 mm bis zu 2500 mm Außendurchmesser hergestellt werden.

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Anwendung und Funktion

Als typische Anwendung wird der Metall-O-Ring zwischen parallelen Flächen axial gepresst, die rechtwinklig zum Durchfluss oder zum Gefäß angeordnet sind. Die Dichtung ist gewöhnlich in einer offenen oder einer geschlossenen Nut platziert. Sie kann auch in einer Halterung angebracht werden. Dadurch kann die Bearbeitung einer Nut entfallen. Beim Zusammenpressen auf eine vorbestimmte, feste Höhe knickt das Rohrmaterial der Dichtung leicht ein. Dabei entstehen zwei Kontaktbereiche auf der Dichtungsober-fläche und eine maximale Kontaktspannung zwischen Dichtung und Fügefläche. Durch das Schließen zweier Flansche und die daraus resultierende Pressung des O-Ringes wird eine zurückfedernde Wirkung erzielt, die eine formschlüssige Kraft ausübt. Bei der selbstverstärkenden Ausführung von Metall-O-Ringen erhöht der Systemdruck die Dichtungskraft auf die Flanschfläche.

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Vorteile

Bei herkömmlichen Flanschverbindungen müssen für die Berechnung viele technische Daten bekannt sein, von denen in der Konstruktionsphase die wenigsten genau vorhanden sind. Ebenso müssen die Werte für die Steifigkeit des Flansches, der Schrauben usw. vorhanden sein. Umfangreiche Berechnungen mit ungenauen oder angenommen Werten und den damit verbundenen Nachteilen sind die Folge. Mit den GFD-Metall-O-Ringen oder Nutringen haben Sie immer eine definierte Vorspannung, kein Setzen und geringere Flansch- und Schraubenabmessungen. Sie müssen nicht mit umständlichen, schwierigen Berechnungen über viele unbekannte Größen den Nachweis erbringen, sondern einfach nur die Presskräfte zu den Betriebskräften addieren.

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